Ein grünes Juwel in der funkelnden Mikawa-Bucht
Die kleine, unbewohnte Insel Takeshima in der Mikawa-Bucht nicht weit von Nagoya ist als Naturdenkmal anerkannt. Hier gibt es ungewöhnliche Pflanzenarten, wie die Bambusart Suhouchiku – auf Japanisch take, wovon sich der Name der Insel ableitet – und einen pittoresken Schrein. Der Schrein ist das einzige Gebäude der Insel.
Anfahrt
Der zur Insel führende Damm ist nur 15 Gehminuten vom Bahnhof Gamagori entfernt.
Vom Bahnhof Nagoya aus benötigt der Zug der JR Tokaido Line in Richtung Toyohashi nur 45 Minuten bis Gamagori.
Eine Insel für Verliebte, Entertainer und alle anderen
Wenn Sie zusammen mit Ihrer besseren Hälfte reisen, machen Sie doch einen Spaziergang über den Damm, der Takeshima mit dem Festland verbindet, und halten Sie Händchen – die Brücke soll nämlich Paaren Glück bringen.
Haben Sie das große steinerne Torii durchschritten, gelangen Sie schließlich auf die schöne Insel. Das ist die einzige Brücke in Japan, auf der es ein Torii gibt.
Schreine und Pflanzenwelt erkunden
An der Spitze der kuppelförmigen Insel befindet sich der Yaotomi-Schrein, einer von nur sieben Schreinen in Japan, die Benten, der Göttin der Musik und der Unterhaltungskünstler, gewidmet sind. Da es heißt, dass ihre Anbetung Glück für Ehe und Geburt bringt, haben Sie hier eine weitere schöne Gelegenheit, die Hand eines geliebten Menschen zu halten.
Wenn Sie um die winzige Insel herumwandern, werden Sie andere kleine Schreine in versteckten Buchten entdecken. Ungewöhnlich sind die zahlreichen Arten von Pflanzen, die sich getrennt vom Festland erhalten haben.
Ausgewiesenes Kulturdenkmla der Präfektur Aichi und der Stadt Nishio
Wenn Sie die Gegend mit dem Auto erkunden, sollten Sie auf Ihrer Rückreise einen Abstecher zum 400 Jahre alten Kezoji-Tempel machen, wo Sie einen schönen Teegarten und das Grab von Kira Kozunosuke Yoshihisa besichtigen können, der für seine Darstellung einer Kunstfigur in dem beliebten Bunraku- und Kabuki-Spiel Kanadehon Chushingura bekannt ist.
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